Bürgerstammtisch in Eisenach

Auf Einladung des Kreisverbandes Westthüringen der Alternative für Deutschland (AfD) hatten sich am 17. Dezember viele Mitglieder und Interessenten der Partei im Gasthaus „Augustiner-Bräu“ in Eisenach eingefunden. Der Raum war überfüllt, so dass ein dichtes Gedränge herrschte. Unter den Teilnehmern waren neben den AfD-Mitgliedern viele neue Gesichter zu erkennen. Kein Wunder – konnte doch der Kreisverband wie die gesamte Thüringer AFD in den letzten Wochen eine Reihe neue Mitglieder aufnehmen. Darüber hinaus waren auch interessierte Bürger zur Veranstaltung der AfD gekommen. Das Motto des Abends lautete: „Die Alternative für Deutschland – eine demokratische Partei und ihre Positionen und Ziele“. In einem einführenden Vortrag wurden die Anwesenden informiert, mit welch breitem Themenspektrum sich diese junge Partei über die Asyl- und Zuwanderungspolitik hinaus befasst und dass von der AfD als der oft zitierten „Ein-Themen-Partei“ keine Rede sein kann.

So setzt sich die AfD beispielsweise für mehr Demokratie und Bürgerrechte ein, für Volksentscheide zu wichtigen Fragen auf allen politischen Ebenen und für eine Herabsetzung der Hürden, um einen Volksentscheid oder ein Volksbegehren auf den Weg zu bringen. In der aktuellen Debatte hat sich die AfD für die Beibehaltung des derzeitigen Waffenrechtes ausgesprochen, weil es eines der strengsten Gesetze mit entsprechenden Kontrollen in Europa ist und weil die Verschärfung eine Einschränkung der Rechte von Jägern und Schützenvereinen bedeuten würde.

Die AfD arbeitet für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, für eine Abkehr von der (ideologisch belasteten) Energiewende, für eine Absenkung des Anteils der Staatsquote am Energiepreis (vor allem EEG-Subventionen) und für eine Abwägung von energiewirtschaftlichen Interessen und dem Landschaftsschutz. Letzteres ist besonders im Hinblick auf Thüringen als dem „Grünen Herzen“ Deutschlands und die Bewahrung der einzigarten Landschaft eine wichtige Aufgabe.

Die AfD hat sich zum Ziel gesetzt, die Förderung der Familien als dem Fundament unserer Gesellschaft eine besondere Bedeutung beizumessen. Dabei soll das traditionelle Familienbild eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren und eine echte „Willkommenskultur“ für Kinder geschaffen werden, die den niedrigen Geburtenraten und der demografischen Entwicklung einer alternden Gesellschaft entgegenwirkt.

Nicht zuletzt steht das Thema Bildung auf der Agenda der AfD. Die AfD steht dafür, dass die verschiedenen Bildungsexperimente beendet werden, ein differenziertes und leistungsorientiertes Schulsystem mit klaren Lernzielen gefördert wird und das zum Beispiel die Realschulen gestärkt werden, um den Absolventen einen erfolgreichen Berufsstart in der bislang vorbildlichen dualen Berufsausbildung zu ermöglichen.

Vieles mehr wäre hier noch zu nennen, was auch im Laufe des Abends besprochen wurde.

Dazu gehörte auch die Befassung mit Begriffen wie „rechts“, „rechtspopulistisch“ oder „rechtsradikal“. Woher kommen diese und was bedeuten sie eigentlich?

In der aktuellen öffentlichen Debatte wird alles verteufelt und diffamiert, was nur ansatzweise in den „Verdacht“ gerät, rechts zu sein. Dabei verbirgt sich dahinter nichts anderes als eine konservative Grundeinstellung, Bewährtes beizubehalten und eine vernunftorientierte Politik im Interesse der Menschen zu machen.

Dazu gehört auch, dass die AfD konsequent jede Form von Radikalismus und Extremismus, sowie jede Form von Gewalt ablehnt, unabhängig davon, von wem sie ausgeht und gegen wen sie gerichtet ist.

Im Laufe der Veranstaltung kam eine rege Diskussion zustande, wurden Vorschläge eingebracht und immer wieder die Bereitschaft zur Mitarbeit und Unterstützung für die Ziele der AfD erklärt. In diesem Sinne sieht die AfD dem neuen Jahr 2016 zuversichtlich entgegen.

 

Autor: Birgit Noll

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